Neue gesetzliche Regelung zum steuerfreien Sachbezug ab dem 01.01.2022

Lassen Sie Ihre Mitarbeitenden mit den Aral Tankgutscheinen auch weiterhin von steuerfreien Extras profitieren. Die Aral SuperCard erfüllt auch künftig alle gesetzlichen Anforderungen, um Ihren Mitarbeitenden den steuerfreien Sachbezug zu gewähren.

Kurz & knackig: Das ändert sich beim Thema "steuerfreier Sachbezug" für Sie

Durch das BMF-Schreiben vom 13.04.2021 und die Anpassung der Definition des steuerfreien Sachbezugs laut §8 Absatz 2 des Einkommensteuergesetzes ändern sich die Anforderungen an Zuwendungen in Form von Gutscheinkarten grundlegend.

Die gute Nachricht: Die Aral SuperCard und die Aral SuperCard Reloadable erfüllen weiterhin alle gesetzlichen Kriterien für Tankgutscheinkarten für Mitarbeitende und zählen auch nach dem 01.01.2022 weiterhin als steuerfreier Sachbezug - ab nächstem Jahr auch bis zu einem Betrag von 50€. Dies ist dadurch gewährleistet, dass unsere Aral Tankgutscheinkarten ausschließlich zum Bezug von Waren oder Dienstleistungen in einem limitierten Netz sowie für eine limitierte Produktpalette berechtigen. Damit erfüllen sie die Kriterien des Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG).

Achtung! Viele andere Gutscheinlösungen sind ab dem 01.01.2022 nicht mehr für den steuerfreien Sachbezug einsetzbar.

Alles, was es zu den gesetzlichen Veränderungen in Bezug auf den steuerfreien Sachbezug zu wissen gibt, haben wir Ihnen im Folgenden detailliert aufbereitet.

Die Aral SuperCard und die Aral SuperCard Reloadable erfüllen weiterhin alle gesetzlichen Kriterien und zählen auch nach dem 01.01.2022 weiterhin als steuerfreier Sachbezug

  • auschließlich in limitiertem Netz einlösbar (bundesweit an allen Aral Tankstellen)
  • ausschließlich zum Bezug von Waren oder Dienstleistungen
  • ausschließlich für limitierte Produktpalette
  • Barauszahlung ausgeschlossen
  • erfüllt alle Kriterien des Zahlungsmitteldiensteaufsichtsgesetz (ZAG)
Die wiederaufladbare Aral SuperCard  - ohne vertragliche Bindung!

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Mit der Aral SuperCard Reloadable können Sie Ihre Mitarbeitenden auch 2022 einfach und unkompliziert regelmäßig mit Guthaben versorgen und dabei steuerliche Vorteile genießen.

Jetzt reagieren: steuerfreier 44€ Sachbezug mit der Aral SuperCard

44 EUR Sachbezug

Gutschein Tanken

44,00 € *

44 EUR E&T Sachbezug

Gutschein Einkaufen & Tanken

44,00 € *

Individueller Wert

Gutschein Tanken

Wert frei wählbar

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Die Änderungen beim steuerfreien Sachbezug im Detail: Hierauf müssen Sie achten

Erfahren Sie hier, was sich geändert hat und welche Zuwendungen nicht mehr in Frage kommen.

Nicht mehr als steuerfreier Sachbezug akzeptierte Zuschüsse

In § 8 Absatz 2 EStG ist durch die neue Definition „Zu den Einnahmen in Geld gehören“ nun gesetzlich festgeschrieben, dass zweckgebundene Geldleistungen, nachträgliche Kostenerstattungen, Geldsurrogate und andere Vorteile, die auf einen Geldbetrag lauten, grundsätzlich keine Sachbezüge, sondern Geldleistungen sind.

Folgende beispielhafte Kostenerstattungen gelten demnach ab 01.01.2022 nicht mehr als Sachbezüge:

  • Stromkosten
  • Versicherungskosten
  • Fitnessclubkosten (auch nicht teilweise über einen ausgehandelten Rabatt)
Die Zulässigkeit von Tankgutscheinen & anderen Gutscheinen für Mitarbeitende

In § 8 Absatz 2 EStG werden bestimmte zweckgebundene Gutscheine wie Tankgutscheine (einschließlich entsprechender Gutscheinkarten, digitaler Gutscheine, Gutscheincodes oder Gutscheinapplikationen/-Apps) oder entsprechende Geldkarten (einschließlich Wertguthabenkarten in Form von Prepaid-Karten) hingegen als Sachbezug definiert.

Voraussetzung ist, dass die Gutscheine oder Geldkarten ausschließlich zum Bezug von Waren oder Dienstleistungen bei dem Arbeitgeber oder bei einem Dritten berechtigen (zur Abgrenzung vgl. Rdnr. 24) und zudem ab dem 1. Januar 2022 die Kriterien des § 2 Absatz 1 Nummer 10 Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG) erfüllen (vgl. Rdnr. 30).

Zusammengefasst bedeutet dies, dass Gutscheine als Sachbezug gelten, wenn sie:

  • sie für Waren und Dienstleistungen einsetzbar sind (Beispiel Benzingutscheine)
  • sie diese vom Arbeitgeber selbst oder von einem Dritten stammen
  • Letzterer das ZAG erfüllt
Steuerfreier Sachbezug & Gebühren

Bei den von dem/der Arbeitgebenden getragenen Gebühren für die Bereitstellung (z. B. Setup-Gebühren) und Aufladung von Gutscheinen und Geldkarten handelt es sich nicht um einen zusätzlichen geldwerten Vorteil, sondern um eine notwendige Begleiterscheinung betriebsfunktionaler Zielsetzungen des/der Arbeitgebenden und damit nicht um Arbeitslohn des/der Arbeitnehmenden.

Daher gilt: Gebühren, die für die Bereitstellung anfallen, sind kein Sachbezug und müssen nicht dazugerechnet werden.

Sachbezug und Geldleistungen

Sachbezüge im Sinne des § 8 Absatz 2 Satz 1 EStG sind alle nicht in Geld bestehenden Einnahmen. Ein Sachbezug im Sinne des § 8 Absatz 2 Satz 1 EStG liegt nicht vor, wenn der/die Arbeitnehmende anstelle des Sachbezugs auch eine Geldleistung verlangen kann, selbst wenn der/die Arbeitgebende die Sache zuwendet (BFH-Urteil vom 4. Juli 2018, a. a. O., Rz 16).

Es darf keine Wahlmöglichkeit zwischen einem Sachbezug und einer Geldleistung geben.

Mit der Aral SuperCard und der Aral SuperCard Reloadable sind Sie auf der sicheren Seite - bei unseren Produkten ist sichergestellt, dass das Gutschein-Guthaben nicht in bar an die Mitarbeitenden auszahlbar ist.

Zusätzlichkeit als Bedingung für den steuerfreien Sachbezug - 44€

Die 44-Euro-Freigrenze (ab dem 1. Januar 2022 50-Euro-Freigrenze) ist bei Gutscheinen und Geldkarten gem. BMF-Schreiben vom 13.04.2021 (Rdnr. 3) nur dann anwendbar, wenn sie zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn gewährt werden (§ 8 Absatz 2 Satz 11 zweiter Halbsatz i. V. m. § 8 Absatz 4 EStG). Der steuerliche Vorteil ist damit insbesondere im Rahmen von Gehaltsverzicht oder -umwandlungen ausgeschlossen.

Die Zusätzlichkeit ist zwingend erforderlich.

Von Aral Tankgutscheinen profitieren beide Seiten

Lassen Sie Ihren Mitarbeitenden ein steuerfreies Extra zukommen. Die Aral SuperCard entspricht auch den neuen, ab dem 01.01.2022 geltenden, gesetzlichen Anforderungen für den steuerfreien Sachbezug.

  • Steigerung der Mitarbeitermotivation und -bindung
  • Ertragssteigerung durch engagierte Mitarbeitende
  • Kostenersparnis durch Lohnsteuer- und Sozialversicherungsfreiheit
  • Einfache und unbürokratische Handhabung
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